#21 Costa Rica / Arenal Vulkan

Heute melden sich Olaf und Achim aus Fortuna, in der Nähe des Vulkans „El Arenal“. Zunächst beginnen sie mit einem Update zum letzten Podcast: Für euch haben die beiden bezüglich der in Cahuita gesichteten Schlange und Spinne Nachforschungen angestellt und herausgefunden, dass es sich bei der Schlange um eine giftige Viper und bei der Spinne um eine Goldweberspinne handelt, Letztere ist zwar auch giftig, jedoch nicht für Menschen. Diese sind auch in La Fortuna öfters anzutreffen. 
 
 
Bei ihrem ersten Besuch im Nationalpark Vulcano Arenal wurden die beiden von einem starken Regenschauer begrüßt, sodass auch Olafs Poncho nicht arbeitslos blieb. Es gab einen großen Wanderrundweg, der über die alten Lavafelder führt (Arenal war bis zum Jahre 2010 mit Lava aktiv, welche man nachts schimmern sah). Neben Wanderungen kann man hier heutzutage auch eine Vielzahl anderer Aktivitäten, wie beispielsweise Rafting unternehmen. Ebenfalls sind heiße Quellen zu finden, um die sich sehr touristische Spas und Wellnessbäder angesammelt haben. Um diese haben die beiden jedoch einen Bogen gemacht, jedoch sind sie nach Internetrecherchen auf eine öffentlich zugängliche, nicht umgebaute natürliche Quelle gestoßen, welche sogar umsonst besucht werden kann. Auch hier gesellte sich zu dem heißen Quellwasser erneut Wasser von oben. Gegen die Regenschauer musste letzten Endes auch das für die Wanderschuhe gekaufte Imprägnierspray aus dem Drogeriemarkt kapitulieren. Daher empfehlen die beiden mindestens ein zweites Paar Schuhe mitzunehmen! Die Wanderung war dennoch wunderschön, da sie zum ersten Mal auf eigene Faust mitten in den Regenwald eingetaucht sind. Zu den Highlights zählte zum einen das alte Lavafeld, von welchem aus man einen schönen Blick auf den Vulkan El Arenal genießen kann und zum anderen ein gigantischer Baum, dessen Wurzeln schon auf Kopfhöhe waren (der Baum ragte sich schätzungsweise 30 Meter in die Höhe und stellte ein beeindruckendes Bild dar). Zum Nationalpark nahmen sie einen privaten Busshuttle, doch dort stellte es sich als schwierig heraus, den zweiten Wanderweg zu finden, da die Entfernung weiter war, als auf der Karte angezeigt. Auf dem Weg zum Sektor 2 konnten sie eine weitere Viper bestaunen. Und ihr Glück hielt an: Kurz darauf kam ein Geländewagen vorbei und nahm sie bis zum nächsten Wanderweg mit. Dieser Weg führte zu einem See, welche erneut einen schönen Blick auf den Vulkan ermöglichte. Auch Tukane konnten auf den weiteren Aussichtspunkten beobachtet werden. Im direkten Vergleich ist der erste Sektor deutlich matschiger und weniger touristisch als der zweite Sektor. Als Olaf und Achim den Rückweg antraten, trafen sie erneut auf die Amerikaner mit dem Geländewagen und wurden ein großes Stück in Richtung La Fortuna mitgenommen. Das letzte Stück fuhren sie dann per Anhalter. Dies empfehlen sie auch anderen Reisenden. 
 
Im Hotel zogen sie sich um und hinterließen ihre Wertsachen, da die Gegend um die Quellen herum bekannt für Taschendiebe ist und man daher nur das Nötigste in einer kleinen Einkaufstüte mitnehmen sollten. Mit einem Taxi ging es dann für umgerechnet circa 12 Euro zur Quelle bei Tabacón, welche die beiden sehr begeisterte. Im Wasser, welches Badewannentemperatur hatte, lässt es sich auch länger aushalten und gut entspannen. Dennoch wurde es irgendwann wieder Zeit zu gehen und durch Erfragen kamen sie an einen Familienvater vorbei, der bereit war, sie in seinem eigentlich schon vollen Minibus mitzunehmen. Achim und Olaf wunderten sich, wie viele Leute in so einen kleinen Bus passen, empfanden die Fahrt jedoch als angenehm und es bewies ihnen erneut, wie freundlich die Einheimischen sind. 
 
Rückblickend fassen die beiden zusammen, dass es zwar in Fortuna viele organisierte Touren zu den Quellen und mehr gibt, die zwei aber bewusst auf eigene Faust losgezogen sind. Die Zeit, in der sie selbst durch die Gegend gewandert sind, hat beiden gutgetan – oder wie sie sagen: „Wir haben das Maximum rausgeholt“! Und obwohl sie Fortuna nicht als die schönste Stadt der Welt bezeichnen würden, haben Achim und Olaf die Zeit dort genossen und freuen sich schon auf neue Abenteuer, von denen sie in ihrem nächsten Podcast berichten werden – dann aus Monteverde!
 

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