Fünf Schritte zur individuellen Peru Reise

Peru ist eines der landschaftlich und kulturell vielfältigen Länder Lateinamerikas. Peru zu bereisen bedeutet, Südamerika hautnah kennenzulernen. Wir zeigen dir, wie sich Peru am besten individuell bereisen lässt und was du dabei beachten musst, um das Land und seine Vielfalt so intensiv wie möglich entdecken.

Individuell reisen – was bedeutet das eigentlich?

Bei einer individuellen Reise reist du auf eigene Faust durch Peru. Dies hat im Gegensatz zu einer geführten Gruppenreise zahlreiche Vorteile:

  • Du bist zeitlich flexibel. Anders als bei einer Gruppenreise musst du dich an keine festen Starttermine halten. So startet deine individuelle Reise durch Peru wann du es möchtest.
  • Du nutzt die gleichen Verkehrsmittel wie die einheimische Bevölkerung und hast so die einmalige Möglichkeit, dich unter die Peruaner zu mischen und so in die Kultur einzutauchen. So erlebst du Peru hautnah kennen!
  • Du besuchst genau die Orte, die dich besonders interessieren. Du musst dich nicht an ein festes Programm halten sondern kannst deine individuelle Reise durch Peru ganz nach deinen persönlichen Vorstellungen planen.
  • Eine individuelle Reise weist eine weitaus bessere Ökobilanz auf als eine geführte Gruppenreise. Dies äußert sich nicht nur durch das Nutzen des lokalen Verkehrssystems, sondern zeichnet sich auch dadurch aus, dass wir mit ausschließlich örtlichen Anbietern und Hotels vor Ort zusammenarbeiten.

In fünf Schritten zu deiner individuellen Peru-Reise!

Wir verraten dir, auf worauf es bei der Planung deiner individuellen Reise durch Peru ankommt und was du dabei beachten solltest. Gerne unterstützen wir dich auch bei deinen Reisevorbereitungen und erarbeiten dir anhand deiner persönlichen Vorstellungen einen individuellen Reiseplan für deine Reise nach Peru.

1. Die ideale Route für deine individuelle Peru-Reise

  • Du startest deine individuelle Reise durch Peru in der Hauptstadt Lima. Hier kommen alle internationalen Flüge an. Auch kulturell und architektonisch hat die Stadt der Könige einiges zu bieten.
  • An der Pazifikküste südlich von Lima hast du die Möglichkeit, die einzigartige Tierwelt der Ballestas-Inseln kennenzulernen, die gigantischen Sanddünen der Huacachina-Oase zu beklimmen und die mysteriösen Linien von Nazca bei einem Rundflug zu bestaunen.
  • Mit der Weißen Stadt Arequipa besuchst du eine der schönsten Kolonialstädte Südamerikas und kannst im Colca Canyon die beeindruckende Landschaft und die Tierwelt des Andenhochlandes hautnah erleben.
  • Von der Stadt Puno kannst du die Schwimmenden Inseln der Uros auf dem Titicacasee besuchen. Neben lohnenswerten Ausflügen zu den Inseln Taquile und Amantaní ist der Titicacasee alleine schon eine Attraktion für sich und wird dich in seinen Bann ziehen.
  • Die ehemalige Inkahauptstadt Cusco ist das kulturelle und archäologische Zentrum Südamerikas. Hier erwarten dich alte Inkafestungen, schmucke architektonische Perlen, quirlige Märkte und eine einzigartige Kultur. Auch die Umgebung der Stadt hat einiges zu bieten!
  • Im Heiligen Tal der Inka lernst du die Kultur der Inka und deren Nachfahren hautnah und exklusiv kennen. Du erfährst eine Menge interessanter Fakten darüber, was es eigentlich mit den Terrassen von Pisac auf sich hat und welche besondere Bedeutung die Alpakas für die Andenbewohner haben.
  • Machu Picchu gilt als die Hautattraktion Perus. Erlebe diesen magischen und legendären Ort individuell und tauche ein in die Geheimnisse der für Jahrhunderte verloren geglaubten Inkafestung, die wie keine andere für Peru steht.
  • Im grünen Amazonasgebiet hast du die Möglichkeit, eine spektakuläre Tier- und Pflanzenwelt zu entdecken. Hier herrscht besonders heißes und schwüles Klima, sodass wir dir raten, diese Region am Ende deiner individuellen Reise durch Peru zu besuchen.

Unsere Linienbusreise durch Peru orientiert sich grob an diesem Reiseverlauf, lässt sich deinen persönlichen Vorstellungen aber natürlich noch individuell anpassen.

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2. Die beste Reisezeit für deine individuelle Peru-Reise

So vielfältig Peru ist, so unterschiedlich sind auch die klimatischen Gegebenheiten in den einzelnen Landschaftszonen des Landes.

  • Pazifikküste: An der peruanischen Küste herrscht von Dezember bis April ein angenehmes Klima mit Temperaturen um 25 Grad. Das Klima ist ganzjährig sehr trocken; Lima ist nach Kairo die zweittrockenste Hauptstadt der Welt. Im peruanischen Winter Juni bis September bildet sich an der Pazifikküste allerdings oft ein dichter Hochnebel, der Städte wie Lima in einen grauen Dunst hüllt. Die Wassertemperatur in Peru ist aufgrund des Humboldtstroms ganzjährig kalt; zum Baden eignet sich höchstens die Gegend um Máncora im äußersten Norden des Landes.
  • Andenhochland: Bei Reisen ins Altiplano in Peru eignet sich am Besten der Reisezeitraum Mai bis Oktober. Diese gilt als Trockenzeit; allerdings ist mit erheblichen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Von November bis März herrscht im Andenhochland Regenzeit, in denen es zu sintflutartigen Regenfällen kommen kann. Im Februar ist gar der beliebte Inkatrail komplett geschlossen.
  • Amazonasgebiet: Solltest du in den Dschungel Perus reisen wollen, raten wir dir dazu den Zeitraum zwischen Mai bis September. Wie der Name schon sagt, herrscht im Tropischen Regenwald allerdings ganzjährig eine eher feuchte, heiße und schwüle Wetterlage.

3. Die wichtigsten Hinweise für deine individuelle Peru-Reise

Was hat es mit der Höhenkrankheit auf sich?

Bei Reisen in das Andenhochlandes von Peru kann es unter Umständen passieren, dass du dich mit der sogenannten Höhenkrankheit auseinander setzen musst. Da die Luft auf über 3000 Metern über dem Meeresspiegel weitaus weniger Sauerstoff enthält, als auf niedrigeren Höhenlagen, stellt dies deinen Körper vor besondere Herausforderungen. Zwar reagiert jeder Mensch unterschiedlich auf die Höhe, allerdings sollte dir klar sein dass ausreichende körperliche Fitness nicht unbedingt ein Garant dafür ist, der Höhenkrankheit auf deiner Reise nach Peru zu entgehen. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Kreislaufprobleme, Schwindelanfälle, Übelkeit und Erbrechen sind die Hauptsymptome der Höhenkrankheit. Diese können deine Reise nach Peru schwer beeinträchtigen. Damit du deine Reise nach Peru so gut wie möglich genießen kannst, haben wir verschiedene Empfehlungen für dich zusammengestellt, wie du der Höhenkrankheit entgehen kannst.

  • Am wichtigsten ist eine langsame Anpassung an das Klima des Andenhochlandes. Auf keinen Fall solltest du direkt von Lima nach Cusco fliegen, denn dies bedeutet ein Flug von Meereshöhe auf über 3000 Metern und somit einen Schock für deinen Körper. Deshalb empfehlen wir dir, zunächst niedriger gelegene Ziele in Peru wie die Region um Arequipa und den Colca-Canyon zu besuchen.
  • Achte darauf, im Andenhochland ausreichend Wasser zu trinken. Alkohol kann die Symptome der Höhenkrankheit verschlimmern und sollte nur in Maßen oder überhaupt nicht konsumiert werden.
  • Als altbewährtes Heilmittel gegen die Höhenkrankheit wird das Kauen von Kokablättern oder das Trinken von Kokatee empfohlen. Keine Angst, bei Koka handelt es sich nicht direkt aus die chemisch erzeugte Droge Kokain, sondern um den ganz natürlichen Rohstoff, der von den Bewohnern des Andenhochlandes seit Jahrhunderten konsumiert wird. Nach Europa einzuführen darfst du Kokatee allerdings nicht.

Welche Impfungen benötige ich bei meiner individuellen Reise durch Peru?

Für die Einreise nach Peru sind zwar keine Impfungen gesetzlich vorgeschrieben, allerdings wird eine Prophylaxeimpfung gegen Malaria sowie gegen Hepatitis A und B empfohlen.

  • Andenhochland: Die Malaria, Gelb- und Denguefieber übertragende Mücke kommt ab einer Höhe von 2500 Metern nicht vor. In diesen Höhenlagen befinden sich die Mehrzahl der touristischen Ziele (u.a. Cuzco und das Heilige Tal, Arequipa und der Colca Canyon sowie Puno und der Titikakasee).
  • Pazifikküste: Das Risiko einer Infektion ist ebenfalls sehr gering, da diese Krankheiten ausschließlich in prekären Siedlungen mit unzureichender Wasserversorgung und mangelnder Hygiene vorkommen. Als unsere Reisende wirst du solche Orte selbstverständlich nicht besuchen, da sich alle Unterkünfte mit denen wir kooperieren durch hohe Hygienestandards auszeichnen. Weder uns noch unseren Kollegen in Lima ist ein Fall bekannt, bei welchem Reisende sich dort mit Malaria oder Denguefieber infiziert haben.
  • Amazonasgebiet: Für alle Touren in den Dschungel ist eine Gelbfieberimpfung empfehlenswert (die Impfung sollte mindestens 10 Tage vor Tourenbeginn erfolgen). Dein Hausarzt und das Tropeninstitut beraten dich sicher gerne im Detail. Außerdem erhältst du beim Auswärtigen Amt immer die aktuellen gesundheitlichen Hinweise für deine individuelle Reise nach Peru.

Welche Dokumente benötige ich für meine individuelle Reise durch Peru?

EU‐Staatsbürger benötigen für einen touristischen Aufenthalt von maximal 90 Tagen kein Visum für die Einreisen nach Peru. Allerdings muss dein Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig sein.

4. Die Packliste für deine individuelle Peru-Reise

Je nach Reiseregion in Peru stellt das Kofferpacken so manchen Reisenden vor eine schier unüberwindbare Herausforderung. Damit du den Überblick nicht verlierst und am Ende das wichtigste zu Hause vergisst, haben wir dir eine Packliste für deine individuelle Peru-Reise zusammengestellt.

Generell solltest du beim Packen deines Koffers für deine individuelle Reise durch Peru folgendes beachten:

  • Aufgrund der großen Temperaturunterschiede empfehlen wir dir eine Bekleidung im "Zwiebelprinzip", das heißt mehrere dünne Kleidungsschichten. Im Andenhochland zeigt das Thermometer nach Sonnenuntergang auf einen Schlag gute zwanzig Grad weniger an.
  • Unterschätze die Sonneneinstrahlung auf der Südhalbkugel und in Höhen über 3000 Meter nicht! Wir raten dir, ausreichend Sonnenschutz auf deine individuelle Reise durch Peru mitzunehmen. Eine Sonnencreme sollte einen sehr hohen Lichtschutzfaktor haben.
  • Im Notfall hast du auch die Möglichkeit, dich in Peru mit allen notwendigen Ausrüstungsgegenständen, Medikamenten und Bekleidung einzudecken. Wichtige Dokumente wie deinen Reisepass sollten aber ganz oben auf deiner Packliste stehen!

5. Unsere Tipps für deine individuelle Peru-Reise

Machu Picchu individuell gestalten

Die monumentale und mysteriöse Inkafestung Machu Picchu gilt für die meisten Peru-Reisenden als der Höhepunkt ihrer Reise durch Peru. Wir zeigen dir deine Möglichkeiten, um deinen Besuch von Machu Picchu individuell ganz nach deinen Vorlieben zu gestalten.

  • Tagesausflug von Cusco: Hier sparst du vor allem Zeit. Hier fährst du früh morgens mit dem Zug in den Ort Aguas Calientes und von dort zum Machu Picchu. Am späten Nachmittag geht es schließlich wieder zurück nach Cusco. Bei dieser zeitsparenden Variante musst du dich allerdings darauf einstellen, dein Erlebnis mit einer großen Menschenmasse teilen zu müssen.
  • Übernachtung im Dorf Aguas Calientes: So umgehst du den Touristenmassen. Am ersten Tag fährst du mit dem Zug von Cusco nach Aguas Calientes, verbringst die Nacht dort und hast so die Möglichkeit, die Inkafestung am frühen Morgen des zweiten Tages und so bereits vor den Tagestouristen zu besuchen.
  • Inkatrail: Bei einer Wanderung über den legendären Inkatrail kannst du wortwörtlich auf den Spuren des geheimnisvollen Volkes der Inka wandern und deren Kultur so nah wie nie kennenlernen. Anschließend besuchst du ebenfalls die Inkastadt Machu Picchu. Allerdings ist der Zugang zum Inkatrail stark limitiert und so ist der beliebte Trek besonders zur Hochsaison schnell ausgebucht.
  • Alternative zum Inkatrail: Bei einer Wanderung über den Salkantay-Trek oder dem Lares-Trek erlebst du ebenfalls die vielfältigen landschaftlichen Reize der Region, genießt atemberaubende Aussichten über schneebedeckte Berge und kommst der Kultur der Inka nahe. Diese Alternativen zum Inkatrail sind weitaus weniger überlaufen und garantieren dir so ein individuelles Erlebnis, bevor du die heilige Inkastadt Machu Picchu besuchst.

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