Vorrübergehende Schließung des Tayrona-Nationalparks in Kolumbien

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Der Tayrona Nationalpark an der kolumbianischen Karibikküste wird von 28. Januar 2018 bis zum 28. Februar 2018 seine Pforten für jegliche Form von Tourismus schließen.

Hierbei werden sämtliche im Park vorhandenen Hotels geschlossen. Außerdem sind zu dieser Zeit keine Tagesausflüge innerhalb des Parks möglich. Grund für die Schließung ist nach Angaben der Parkbetreiber die ökologische Regenerierung des Nationalparks, die von den in der Sierra Nevada de Santa Marta wohnenden indigenen Bevölkerungsgruppen beantragt wurde.

Alternativ zu einem Ganztagesausflug in den Nationalpark Tayrona bieten wir euch einen Tagesausflug nach Taironaka und den Strand von Los Angeles an. Hier eine Beschreibung des Ausflugs, die aber natürlich individuell an eure persönlichen Wünsche angepasst werden kann:
 
Taironaka ist ein Paradies, das sich am Ufer des Flusses Don Diego in den Ausläufern der Sierra Nevada de Santa Marta befindet. Diese ehemalige indigene Siedlung verfügt immer noch über Wege und Terrassen der Tayrona Zivilisation und wird heutzutage von ihren Nachfahren, die Kogi-Indianer, frequentiert.  Das Naturreservat beeindruckt den Besucher mit seiner wunderschönen Flora und bietet die Möglichkeit, im Fluss zu baden. Nach einer landschaftlich schönen Fahrt entlang der Küstenstraße erreicht ihr den Fluss Don Diego nach ca. 90 Minuten. Von hier aus fahrt ihr 5 Minuten flussaufwärts mit dem Motorboot. Als Willkommensmenü genießt ihr leckere Patacones (fritierte Kochbananen) und eine traditionelle Agua de Panela (Zuckerrohrsaft). Ihr besucht das kleine Tayrona-Museum und lernen die Geschichte und Kultur dieser interessanten Zivilisation kennen. Anschließend besucht ihr ein  Bohio und wandert durch alte Terrassenkonstruktionen, dabei lernt ihr die Bauweise und Gewohnheiten der Kogui-Indianer näher kennen. Im Anschluss besuchen wir auf dem Rückweg die den Traumstrand Playa los Angeles, der sich an der östlichen Grenze des Nationalparks befindet, mit Zeit zum Baden oder für einen Strandspaziergang.

Eine weitere Alternativtour während der Schliessung des Tayrona-Nationalparks ist  der Besuch einer Gemeinde der indigenen Bevölkerungsgruppe der Kogui, welcher stark an das Konzept des “community-based-tourism angelehnt ist”. Im Anschluss an den Besuch der Indigenengemeinde geht es an den wunderschönen Strand von “Los Cocos”: Besuch des Kogui-Dorfs Duonamake und Strand Los Cocos

Die indigenen Koguis sind die direkten Nachfahren der präkolumbianischen Tayrona Zivilisation und sind in den Tälern der Flüsse Palomino, Don Diego, San Miguel und Ancho beheimatet. Man schätzt ihre Bevölkerung auf 10.000, und ihre Heimat sind die Hänge der Sierra Nevada von Santa Marta. Unsere sogenannten “Großen Geschwister”, verstehen sich als Wächter des Naturschatzes der Sierra, die in ihrer Kultur das Zentrum der Welt und Ursprung allen Lebens darstellt. Auch heute noch sehen sie sich als Hüter des kosmischen Gleichgewichts und zählen in unserer heutigen Welt zu einer der wichtigsten und wertvollsten alten Kulturen. Von Santa Marta fahren wir über die interessante Küstenstraße nach Los Naranjos. Kurz nach der Überquerung des Flusses Piedras beginnen wir einen 4,5 km lange Wanderung (ca. 1h) zum Dorf, wo wir einen einheimischen Führer treffen. Duonamake beherbergt 20 Familien der ethnischen Gruppe der Kogui und hat 20 Bohíos oder typische Häuser und zwei Cansamaria oder Versammlungszentren. Wir schauen uns das Dorf an, um mehr über die Lebensweise der Koguis und ihre Kultur zu erfahren. Wir besuchen auch ihre Kakaoernten und dann haben wir Zeit zum Baden und Abkühlen in einem nahen Bach. Danach gehen wir 5km (ca. 1h) zum Strand Los Cocos, wo wir Zeit haben, das Meer zu genießen und zu Mittag zu essen (nicht inbegriffen). Wir beginnen um 16 Uhr mit der Rückkehr nach Santa Marta.

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